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proffurthi gibt seinen senf zu:

"digital photography"

"digitale fotografie"


 

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Wie alles anfing...

Wie bei so vielen anderen hat auch Proffurthi.de das Fotografieren beim eigenen Vater kennengelernt. Allerdings handelte es sich dabei noch nicht um digitale Fotografie, sondern um die herkömmliche auf 35mm Film. Vor einigen Jahren waren nicht nur die Anschaffungskosten einer Kamera beträchtlich, sondern auch das Knipsen und Entwickeln selbst - also nichts für Kinder und Jugendliche.
Proffurthi.de fand das manuelle Einstellen der Kamera des Vaters immer schrecklich kompliziert, und die Zeichen und Zeiger, die der Vater im Sucher der Canon Kamera sah, konnte Proffurthi.de auch nicht entdecken. Hinzu kam die Befürchtung, des Vaters Geld für überbelichtete oder verwackelte Fotos - aus welchen Gründen auch immer - zu verschwenden. Zwar verlor Proffurthi.de den übertriebenen Respekt vor einer Spiegelreflexkamera noch lange nicht, doch das Gefühl, Dinge zu sehen die andere nicht sehen oder die Gabe in verschiedensten Objekten eine gewisse Schönheit zu entdecken, konnte ihm niemand austreiben.
Genau diese Beobachtungsgabe und die stetige Aufmerksamkeit waren es, die Proffurthi.de Jahre später (2001) wieder zur Fotografie zurückkehren ließen. Diesmal jedoch zur Digitalfotografie. Die Preise für digitale Fotokameras waren auch für einen Studenten erschwinglich geworden. Die Bilder mußten nicht enwickelt werden und Proffurthi.de konnte sich seine Resultate einfach auf dem Bildschirm betrachten. Die Kamera war "idiotensicher", ganz nach dem Motto "Zielen und Abdrücken" - "Point and Shoot".
Nach knapp 10.000 Aufnahmen und dem Verschleiß der zweiten "Point and Shoot" Kamera kam Proffurthi.de jedoch an einen Punkt an dem er immer unzufriedener mit seinen Fotos wurde, vor allem ihm seine Kamera zu selbständig war. Proffurthi.de wollte die Entscheidung, worauf fokusiert wird nicht mehr seiner Kamera überlassen. Außerdem war die Auflösung schlecht, die Schärfe ließ meistens zu wünschen übrig, Bilder bei Nacht einfach unmöglich und die Blitzkraft des internen Blitzes verschwindend gering.
Proffurthi.de hatte in der Zwischenzeit sein Studium an der BA-Stuttgart abgeschlossen und hatte eine Anstellung auf einer Yacht, die innerhalb der folgenden 24 Monaten die Welt einmal umrunden sollte. Also wurden die ersten beiden Monatsgehälter für eine Canon 10D investiert, um überwiegend gute Fotos aus aller Welt mit nach Hause bringen zu können :-) Da der Vater schon eine Canon hatte, konnte Proffurthi.de konnte dessen Objektive problemlos mitbenutzen! Proffurthi.de nahm sich also drei Tage Zeit, setzte sich mit der Theorie einer Fotokamera etwas näher auseinander, fabrizierte einige hundert Fehlversuche, aber hatte riesen Spaß mit dem neuen Equipment und die Bildqualität erreichte schon in Kürze ganz neue Dimensionen.


Grundlagentheorie

Um eine Fotokamera zu verstehen, und um bestimmte Effekte beim Fotografieren gewollt einsetzen zu können, sollte man sich etwas mit den Grundagen auseinandersetzen. Bei der Entstehung eines Fotos sind drei Parameter von Bedeutung:

  1. Dauer der Belichtung (Belichtungszeit)
  2. Lichtempfindlichkeit des Films/Bildsensor (ISO)
  3. Größe der Belichtungsöffnung (Blende)

Von diesen drei Parametern hängt es ab wie hell, dunkel, pixelig, klar, scharf, unscharf oder räumlich ein Foto wird. Teilweise arbeiten die Parameter miteinander, teils gegeneinander:

Je heller ein Bild sein soll, umso länger muß der Bildsensor belichtet werden, umso länger also die Belichtungszeit. Wenn sich das zu fotografierende Objekt bewegt, bzw. wenn sich die Kamera bewegt, weil kein Stativ benutzt wird, so muß die Belichtungszeit wiederum möglichst kurz sein, damit das Bild scharf wird und nicht verwackelt.

Ist der Bildsensor lichtunempfindlich (ISO = 100), so werden die Bilder sehr klar, "atmosphärische Geräusche" werden nicht mit auf dem Foto abgebildet. Allerdings muß dann die Belichtungszeit länger sein als bei einem sehr lichtempfindlichen Bildsensor (ISO = 1600). Grundsätzlich gilt: Je lichtempfindlicher der Bildsensor, desto pixeliger wird das entstehende Photo.

Wird die Blende weit geöffnet, so trifft in der gleichen Zeit eine größere Lichtmenge auf den Bildsensor, als bei einer geringen Blendenöffnung. Eine weit geöffnete Blende hat also eine kürzere Belichtungszeit zur Folge. Eine weite Allerdings hat eine weite Blendenöffnung auch zur Folge, dass nur eine geringe Distanz vor und hinter der Fokusebene scharf abgebildet wird. Alles andere wird unscharf, was einen räumlichen Eindruck verschafft und zum Beispiel bei einer Portraitaufnahme das scharf abgebildete Gesicht vom verschwommenen Hintergrund abhebt. Bei geringerer Blendenöffnung und längerer Belichtungszeit dagegen wird ein größerer Bereich vor und hinter der Fokusebene scharf abgebildet, was in der Makrofotografie erwünscht ist.

Mit diesem Wissen können sämtliche Einstellungen an der Kamera manuell gemacht werden. Es ist dann eine Frage der Erfahrung und der Geschicklichkeit, die richtigen Eistellungen möglichst schnell zu machen.

Hauptsächlich Point-and-Shoot Kameras jedoch auch Spiegelreflexkameras können die notwendigen Einstellungen automatisiert vornehmen. Der Fotograf wählt ein spezielles Programm und teilt der Kamera dadurch mit, welcher der drei oben genannten Parameter für die jeweilige Aufnahme der wichtigste ist (Belichtungszeit, Blendenöffnung, ISO). Wählt man das Programm für Sportaufnahmen, so versucht die Kamera die Belichtungszeit so gering wie möglich zu halten, um sich schnell bewegende Objekte scharf abbilden zu können. Die beiden anderen Parameter werden dementsprechend angepaßt. Wählt man das Programm für Makroaufnahmen, so achtet die Kamera auf eine möglichst kleine Blendenöffnung, damit ein großer Tiefenbereich scharf abgebildet wird. Beim Nachtprogramm dagegen wird eine empfindlichere Einstellung für den Bildsensor gewählt.


Point-and-Shoot Kameras

...sind gut für zwei Dinge: 1. für den Einstieg ins Fotografieren und 2. für Schnappschüsse bei Parties, wenn man sich keine kiloschwere Spiegelreflexkamera um den Hals hängen will. Der Vorteil einer Point and Shoot Kamera ist, dass man nicht durch den Sucher gucken muß zum Fokusieren. Der Nachteil ist der hohe Batterieverschleiß im Gegensatz zu einer Spiegelreflexkamera.
Grundsätzlich muß jeder anerkannen, dass Fotografie hauptsächlich mit den physikalischen Eigenschaften von Licht zu tun hat und deshalb wird die minimalistische Optik einer Point and Shoot Kamera einem guten Objektiv einer Spiegelreflexkamera niemals das Wasser reichen können.


Funktionsweise einer Point-and-Shoot Kamera:

Schält man eine Point-and-Shoot Kamera ein, so tritt das Licht durch das Objektiv ins Kameragehäuse ein und trifft dort direkt auf den Bildsensor. Das vom Bildsensor aufgenommene Bild wird dann auf derm Display auf der Kamerarückseite in Echtzeit angezeigt. Schaut man aufmerksam in den Sucher, so stellt man fest, dass sich der Bildausschnitt im Sucherfenster von dem Bildausschnitt auf dem Display leicht unterscheiden. Das liegt daran, dass sich das Sucherfenster oberhalb des Objektives liegt.Das durch das Objektiv einfallende Licht wird nicht wie bei einer Spiegelreflexkamera durch einen Spiegel zum Sucher abgelenkt. Kommt es bei einer Fotografie also besonders auf den Bildausschnitt an, so sollte nicht durch den Sucher fokusiert werden, sondern mit Hilfe des LCD Displays.
Beim Drücken des Auslösers hält die Kamera eine Momentaufnahme des aktuellen Bildes auf dem Bildsensor fest. Im Gegensatz zur Spiegelreflexkamera ist dies kein mechanischer, sondern ein rein elektronischer Vorgang.


Spiegelreflexkameras

Spiegelreflexkameras sind das Beste was der Markt zu bieten hat. Sie sind technisch äußerst versiert und deshalb auch teurer. Weil Proffurthi.de immer wieder danach gefragt wurde, hier die Antwort auf ein paar Fragen:

1. Spiegelreflexkameras können keine Videoclips aufzeichnen. Dies ist aufgrund der Funktionsweise der Kameras nicht möglich. Darauf wird später noch eingegangen.

2. Spiegelreflexkameras zeichnen (aktuell noch) keine Audioclips auf. Dies wäre jedoch denkbar, zum Beispiel um einzelne Bilder zu kommentieren, sprich der Fotograf hätte die Möglichkeit zu jedem Bild einen Kommentar in Form einer kleinen Audiodatei abzuspeichern.

3. Spiegelreflexkameras zeigen das aktuell Bild nicht auf dem LCD Display an, beim Fotografieren wird ausschließlich der Sucher benutzt. Dies ist wiederum auf die Funktionsweise der Kameras zurückzuführen. Auf die Funktionsweise wird später noch eingegangen.

4. Spiegelreflexkameras haben auch Automatikprogramme und müssen nicht nur rein manuell bedient werden. Digitale Spiegelreflexkameras unterscheiden sich beim Fotografieren selbst nicht von herkömmlichen Spiegelreflexkameras.


Funktionsweise einer Spiegelreflexkamera:

Das vom Objektiv waagerecht ins Kameragehäuse einfallende Licht wird durch einen Spiegel um 90 Grad senkrecht nach oben abgelenkt. Das nach oben abgelenkte Licht wird durch einen weiteren Spiegel um 90 Grad waagerecht abgelenkt und zum Sucher gelenkt. Deshalb kann durch den Sucher hindurch exakt der Bildausschnitt gesehen werden, der sich vor dem Objektiv befindet.
Hinter dem ersten Spiegel befindet sich die Verschlußklappe und der Bildsensor (bei digitalen Spiegelreflexkameras) bzw. der Film (bei analogen Spiegelreflexkameras). Wird der Aulöser abgedrückt, so klapp der erste Spiegel nach oben oder unten weg und die Verschlußklappe öffnet sich. Das durch das Objektiv einfallende Licht wird nicht mehr vom ersten Spiegel nach oben abgelenkt, sondern trifft geradewegs auf den Film/Bildsensor am hinteren Ende des Kameragehäuses. Der Film bzw. der Bildsensor wird belichtet, die Verschlußklappe schließt sich wieder. Während der Belichtungszeit kann durch den Sucher nichts gesehen werden, weil der erste Umlenkspiegel das Licht nicht mehr zum Sucher weiterleitet. Außerdem kann vor der Belichtung auf dem LCD Display das zu fotografierende Objekt nicht gesehen werden, weil der erste Spiegel das Licht zum Sucher weiterleitet und nicht zum Film/Bildsensor.


Was kaufen?

Die Preise im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras sind seit längerem kräftig am purzeln. Das liegt mit Sicherheit daran, dass diese Kameras immer populärer werden, weil sie den Point-and-Shoot Kameras so sehr überlegen sind. Canon und Nikon sind im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras (SLR Kameras) die beiden Marktführer in Sachen Qualität - vergleichbar mit den Automarken BMW und Mercedes. Ob man sich letztendlich für eine Nikon oder für eine Canon entscheidet ist letztendlich eine Geschmackssache.
Proffurthi.de möchte an dieser Stelle anmerken, dass die aktuellen SLR-Kameras mit älteren Objektiven derselben Marke absolut kompatibel sind. Ist in der Familie oder im Freundeskreis jemand im Besitz von Canon- bzw. Nikonobjektiven, so können diese problemlos für verschiedene Anlässe ausgeliehen werden. Man spart dann also jede Menge Geld für neue Objektive.
Das Einstiegsmodell von Canon (EOS 350D) kostet in der Zwischenzeit nur noch knapp über 700 Euro, inklusive Weitwinkel-Zoom Objektiv. Die Kamera mit dem im Augenblick besten Preis-Leistungsverhälnis ist die Canon EOS 20D. Sie kostet inklusive Weitwinkel-Zoom Objektiv rund 600 Euro mehr, jedoch hat sie einige Features (z.B. Daumenwahlrad, Magnesiumgehäuse), die man als angagierter Hobbyfotograf nicht missen möchte. Teurere Kameramodelle (z.B. Canon 5D oder Canon 1D) haben trotz doppeltem finanziellen Aufwand (2800 Euro ohne Objektiv) nur wenige wichtige Features zu bieten, werden also von Proffurthi.de nicht empfohlen.
Das Pendant zur Canon 350D is die Nikon D50 und die Nikon D70s entspricht dem Vorgänger der Canon 20D, also der Canon 10D.

Weitere Informationen zu digitalen Fotokameras (sowohl Point-and-Shoot als auch Spiegelreflex) gibt es auf den Internetseiten der Hersteller:

Canon
Hewlett-Packard
Leica
Panasonic
Rollei
Sony
Casio
Kodak
Nikon
Pentax
Samsung
Fuji
Konica-Minolta
Olympus
Ricoh
Sigma


Wo kaufen?

Kamera und Zubehör:

Proffurthi.de hat 95% seines Kameraequipments in Online-Shops im Internet erworben. Dabei wurden überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Mit Lieferungen ins Ausland tauchten manchmal Schwierigkeiten in Form von Verzögerungen auf, jedoch dürften diese bei in Deutschland Sesshafte nicht vorkommen. Proffurthi.de empfiehlt deshalb die folgenden Shops für Kameraequipment:

www.pixxass.de (deutsch)
www.directshopper.de (deutsch)
www.foto24.de (deutsch)

New York in den USA ist weltweit das Zentrum für Fotografie. In New York lassen sich die allerbesten Angebote finden, der Kunkurrenzkampf ist dort immens. Wer sich eine Kamera kaufen möchte und dazu das eine oder andere Stück Zubehör, sollte beim aktuellen Dollarkurs sogar eine Reise nach New York in Betracht ziehen: Hinfliegen, Stadtbummel, Einkaufen, Heimfliegen. Kamera- und Computerequipment ist in den USA grundsätzlich bis zu 30 Prozent billiger als in Europa, und rechnet man den verhältnismäßig schwachen Dollar mit ein, so kann ein Einkauf in den USA bis zu 50 Prozent günstiger sein als in Europa. Eine Pauschalwochenendreise nach New York inklusive Kameraeinkauf kann also gleich viel kosten, wie der alleinige Kamerakauf in Europa. Der größte und bekannteste Kameraanbieter in New York ist BH-Photo-Video. Das Unternehmen ist unter jüdischer Führung und ist deshalb samstags geschlossen, aber sonntags geöffnet. Im Internetshop von BH-Photo-Video kann leicht festgestellt werden, welche Waren verfügbar sind:

www.bhphotovideo.com (englisch)

Eine weitere Quelle für Kameraequipment, speziell für Objektive, ist der Computerhersteller Dell. Dell ist bekannt für unschlagbare Aktionspreise, und so kann es vorkommen, dass man ein Objektiv zum halben handelsüblichen Preis kriegt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Canon EFs 10-22mm Objektiv, das in Europe für ca. 850 Euro verkauft wird. Bei Dell war es in einer Aktion für 579$ US erhältlich, was aufgrund des aktuellen Wechselkurses etwa 450 Euro entspricht - ein unschlagbarer Preis. Wer also Bekannte in Amerika hat, sollte Dell auch als Bezugsquelle für Kameraequipment in Betracht ziehen.

www.dell.com (englisch)


Objektive

Objektive werden anhand zweier Parameter klassifiziert: Brennweite und Lichtstärke. Je lichtstärker ein Objektiv ist, umso mehr kostet es. Objektive mit großer Brennweite sind aus Konstruktionsgründen lichtschwächer als Objektive mit geringer Brennweite. Objektive, die eine ganze Reihe von Brennweiten abdecken, sind Zoom-Objektive. Es ist empfehlenswert, Objektive zu kaufen, die kombiniert alle Brennweiten zwischen 20 und 300 Milimeter abdecken. Objektive mit extrem kurzer Brennweite sind ebenfalls sehr teuer und die damit gemachten Fotos sind oft verzerrt. Bei Fotografien mit langer Brennweite sollte ein Stativ verwendet werden, um ein gestochen scharfes Resultat zu bekommen. Sehr hochwertige Objektive sind oft teurer als das Kameragehäuse selbst. Proffurthi.de fotografiert mit einem 10-22mm, einem 24-85mm und einem 75-300mm Objektiv.
Am folgenden Beispiel wird deutlich, wie durch nur wenige Parameter die Eigenschaften eines Objektives definiert werden:

Canon EF 24-85/3.5-4.5

Canon EF bedeutet, dass es sich bei dem Objektiv um ein Modell der Marke Canon handelt. Der Brennweitenbereich dieses Zoom-Objektives ist zwischen 24mm und 85mm. Die Lichtstärke dieses Objektives beträgt 3.5 bei einer Brennweite von 24mm und 4.5 bei einer Brennweite von 85mm.

Je kleiner der numerische Wert für die Lichtstärke, um so lichtstärker ist ein Objektiv. Sehr gute Zoom-Objektive liegen unter 3 mit ihrer größten Lichtstärke unter 3 und wirklich teure Objektive sogar unter 2.


Gegenlichtblenden

Gegenlichtblenden erfüllen haben zwei Aufgaben. Erstens schützen sie die vordere Objektivlinse vor Wassertropfen bei Regen und Schneefall. Zweitens werfen sie einen Schatten auf die vordere Objektivlinse, damit durch die Brechung direkt einfallender Sonnenstrahlen keine bunten Flecken auf dem gemachten Foto entstehen.
Gegenlichtblenden gibt es aus härterem und weicherem Kunststoff, die Kosten liegen in Durchschnitt um die 30 Euro pro Stück. Canon Gegenlichtblenden sind unglaublich schwer zu bekommen. Lieferzeiten betragen oft bis zu mehreren Monaten. Andere Hersteller sind besser organisiert.


Verstauung und Transport

Wie so oft gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, sein Kamerazubehör zu verstauen oder zu transportieren. Verschiedene Fotografen haben unterschiedliche Vorlieben. Im folgenden listet Proffurthi.de die beliebtesten Verstauungs- und Transportmittel auf:

Kamerakoffer

Wer sein Kameraequipment gerne mit nach draußen nimmt und auch vor extremen Bedingungen nicht zurückschreckt, könnte an einem stoßfesten, wasser-, luft-, und staubdichtten, schwimmfähigen Koffer interessiert sein. Proffurthi.de benutzt einen Pelican 1520 Koffer, um seine Kamera schwimmend an Land zu befördern, wenn das Wasser zu flach ist für ein Boot. Marktführer für diese Art von Koffer ist die Firma Pelican und gute Preise für Pelicankoffer gibt es bei der Firma RangerTravel:

www.rangertravel.de (deutsch)
www.pelican.com (englisch)

Koffer von Pelican werden standardmäßig mit perforierter Schaufstoffwürfeleinlage geliefert. Diese kann dann schnell und einfach auf das zu verstauende Equipment zugeschnitten werden und absorbiert somit auch größere Stöße.

Kamerarucksäcke

sind sehr bequem zu tragen. Meistens ist auch noch Platz für andere Dinge, wie Geldbeutel, Trinkflasche, Taschenlampe, usw. Allerdings hat ein Rucksack zwei Nachteile. Erstens erleichtert er es Dieben, unbemerkt im Stadtgedränge teures Zubehör zu entwenden und zweitens muß er jedesmal abgenommen werden, wenn man seine Kamera herausholen möchte.

Kamerataschen

werden gewöhnlich über die Schulter getragen. Eine Hand kann dabei immer auf der Tasche ruhen, was es Dieben unmöglich macht, hineinzugreifen. Gute Schultertaschen haben außerdem auf der Rückseite eine Gürtelschlaufe, damit das Gewicht hauptsächlich auf der Hüfte getragen wird und nicht auf der Schulter. Möchte man spontan ein Foto schießen, so besteht direkter Zugriff auf die Kameratasche. Proffurthi.de benutzt die Stealth-Reporter 500 Kameratasche von LowePro und hat damit viele gute Erfahrungen gemacht. Der einzige Nachteil an Taschen von LowePro ist die schwarze Farbe des Taschenmaterials. Die Taschen sind zwar extrem gut isoliert, der äußere Kamerastoff wird jedoch sehr heiß bei direkter Sonneneinstrahlung.

Reporterwesten

Westen eignen sich gut dazu, kleinere Utensilien wie Filter, Zwischenringe, Speicherkarten Objektivkappen und anderes stets parat zu haben. Auch kleinere Objektive passen in die Taschen einer Reporterweste. Sie ist jedoch eher ein Hilfsmittel als ein Transport- und Aufbewahrungsmittel. Für Naturfogotraphen kann eine Weste auch als Tarnmittel benutzt werden. Proffurthi.de empfiehlt für Reporterwesten grundsätzlich helle Farben wie khaki, sand, olive und grau. Dunkle Reporterwesten werden bei gutem Wetter schnell unerträglich warm.


Fotoentwicklung

Papierbilder sind nach wie vor beliebt. Der Markt für die Entwicklung digitaler Fotos wächst stetig und es werden immer benutzerfreundlichere und kostengünstigere Lösungen gefunden. Drogeriemärkte wie zum Beispiel Schlecker bieten eine proprietäre Software zum Hochladen von digitalen Fotos an. Die entwickelten Papierbilder werden dann kostenlos zur nächten Schleckerfiliale transportiert und stehen dort nach Bezahlung zur Abholung bereit. Allerdings hat Proffurthi.de schon des öfteren von unbefriedigenden Ergebnissen gehört. Mit der Firma PIXACO hat Proffurthi.de ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Entwickelte Fotos ist farbtreu und es wird hochwertiges Papier. Die Preise sind sehr gut, der Service sehr schnell und es gibt regelmäßig Gutscheine für kostenlose Bilder. Allerdings fällt immer eine Versandgebühr von mindestens 2,85 Euro an:

www.pixaco.de - ehemals www.bildbelichtung.de


Rahmen und Haken

Die besten Fotos haben einen Rahmen verdient und wenn genügend Platz vorhanden ist, sogar eine schöne Stelle an der Wand. Proffurthi.de empfiehlt für das Einkaufen von Rahmen und Aufhängeutensilien die folgenden beiden Links:

www.rahmen-shop.de
www.asp-galeriebedarf.de

Bei der Anschaffung von Bilderrahmen und Deckenleisten könnte Proffurthi.de bei den oben genannten Links gegenüber einem ortsansässigen Raumausstatter 70% der Anschaffungskosten einsparen.

Die Idee, Bilderrahmen mit entspiegeltem Glas zu haben ist zwar zunächst recht gut, doch hat Proffurthi.de die Erfahrung gemacht, dass dieses Spezialglas den Bildern die Brillianz und die gewünschte Schärft raubt. Davon wird also abgeraten.



Blitzgeräte

Die Fotografie mit Blitzlicht ist eine Wissenschaft für sich. Blitzgeräte haben nur eine eingeschränkte Reichweite und ein durch ein Blitzgerät überbelichtetes Foto (wenn zum Beispiel die fotografierten Personen alle einen weißen Fleck auf der Stirn haben) ist genauso schlecht wie ein unterbelichtetes Foto. Blitze können direkt oder indirekt (z.B. genen die Raumdecke gerichtet) eingesetzt werden. Um das Blitzlicht besser streuen zu können gibt es verschiedene Aufsätze. Es können auch mehrere Blitze gleichzeitig verwendet werden. Proffurthi.de verwendet aufgrund mangelnder Erfahrung nur sehr ungerne Blitzgeräte.
Jeder Kamerahersteller bietet im allgemeinen ausschließlich Blitzgeräte zu den eigenen Kameras an. Es gibt jedoch auch Drittanbieter, die sich auf die Produktion von Blitzgeräten für bestimmte Kameramodelle anderer Hersteller spezialisiert haben. Der in Deutschland wohl bekannteste Drittanbiter für Blitzgeräte ist Metz:

www.metz.de

Blitzgeräte von Metz sind qualitativ hochwertig, sehr lichtstark und trotzdem kostengünstiger als die Blitzgeräte der Kamerahersteller selbst. Mit Hilfe der sogenannten Metz SCA-Adapter, können Blitzgeräte von Metz für die allermeisten Kameras anderer Hersteller verwendet werden. (Canon, Casio, Epson, FUJIFILM, Kodak, Leica, Minolta, Nikon, Olympus, Panasonic, Pentax, Praktica, Ricoh, Rollei, Samsung, Sigma, Sony, Toshiba). Weitere Informationen zum Thema Blitzgeräte können hier gefunden werden:

Metz Blitz Lexikon (deutsch)
Umgang mit der Taschensonne von A. Hurni


Stative

Stative sind eine wundervolle Sache. Wären sie nur nicht so sperrig. Viele Bilder lassen sich ohne Stativ einfach nicht schießen. Ist die Belichtungszeit länger als 0.15 Sekunden, so werden Bilder ohne Stativ nur selten scharf. Ein Stativ trägt das Gewicht der Kamera, was bei einem längeren Fotoshooting sehr bequem ist. Außerdem ist hilft es dem Naturfotografen, länger in einer bestimmten Position auszuharren, bis zum Beispiel ein Vogel seinen Kopf in die gewünschte Richtung dreht. Bei Gruppenfotos ist ein Stativ auch von Vorteil, weil dann der Fotograf beide Hände frei hat, um die einzelnen Personen an die richtige Position zu dirigieren. Ein Selbstportrait ist ohne Stativ auch nur schlecht denkbar.

Stativbeine:

Entscheidend für ein Stativ sind Gewicht, Maße, Steifigkeit, Handhabung und Verschleiß. Ist ein Stativ zu leicht, so ist es für Erschütterungen anfällig. Ist es zu schwer, so wird es nur ungern in den Rucksack gepackt. Ist es im ausgezogenen Zustand zu klein, so muß sich der Fotograf beim Blick durch den Sucher ständig bücken. Ist es zu groß wenn zusammen geklappt, so paßt es nicht in den Rucksack oder die Fototasche. Werden gute Materialien verwendet und sind die Gelenke und Verschlüsse aus hochwertigen verschleißarmen Materialien, so wird ein Stativ recht schnell teuer. Kostengünstige Lösungen lassen im Bezug auf Steifigkeit und Allwettertauglichkeit dafür zu wünschen übrig. Standardmaterialien für kostengünstige Stativbeine sind Kunststoffe, Aluminium, und Metalle. Hochwertigere, steifere und gleichzeitig leichtere Materialien sind Kohlefaser (Carbon), Titan und Basalt (Lavagestein).

Stativköpfe:

Der Stativkopf ist der bewegliche obere Teil eines Stativs. Hier wird die Kamera befestigt. Es werden zwei Arten von Stativköpfen unterschieden:

1. Dreiachsenköpfe
2. Kugelköpfe

Dreiachsenköpfe sind die bekanntesten. Die Vorwärtsneigung, die Seitenneigung und die horizontale Drehung der Kamera lassen sich getrennt voneinander einstellen. Jede gewünschte Kameraposition ist theoretisch möglich. Allerdings ist es in der Praxis fast unmöglich die Kamera in jeder beliebigen Position im Handumdrehen zu fixieren.
Kugelköpfe dagegen sind sehr viel praktischer. Die verschiedensten Kamerawinkel können in Sekundenschnelle eingestellt und mit Hilfe nur einer einzigen Schraube fixiert werden. Um die einwandfreie Handhabung eines Kugelkopfes garantieren zu können, müssen allerdings sehr hochwertige Materialien verwendet werden und die Fertigung geschieht mit äußerster Präzisioin. Kugelköpfe sind also teurer und auch schwerer. Trotzdem werden sie von den allermeisten Fotografen bevorzugt. Wer einmal ein Stativ mit einem Kugelkopf benutzt hat, möchte nicht mehr zum Dreiachsenkopf zurückkehren.


Fernauslöser

Um höchstmögliche Schärfe zu erzielen, sollte ein ein Fernauslöser benutzt werden. Das Drücken des Auslösers an der Kamera selbst führt zu minimalen, aber doch ausreichenden Erschütterungen um einem Foto die gewünschte Schärfe zu nehmen. Auch die Auslösemechanik selbst erzeugt minimale Erschütterungen und kann für extreme Makros bei manchen Kameras modifiziert werden.


digitale Bildarchivierung

Zur digitalen Archivierung von Photos benutzt Proffurthi.de ausschließlich Picasa von Google. Picasa war anfänglich nur in englischer Sprache erhältlich. Aufgrund des extrem großen Erfolges nach der Einführung ist jetzt auch eine deutsche Version verfügbar. Picasa bietet sowohl Archivierungs- als auch einfache Bildbearbeitungsfunktionen. Picases ist sehr intuitiv programmiert, leicht zu verstehen und steht im Internet zum kostenlosen Download bereit. Proffurthi.de empfiehlt Picasa Programm wärmsten weiter!

picasa.google.com (deutsch)


digitale Bildnachbearbeitung

Das wohl beste und deshalb auch bekannteste Fotobearbeitungsprogramm ist Adobe Photoshop. Über viele Jahre hinweg hat sich diese Software gegenüber Konkurrenzprogrammen behaupten können und wird von den meisten Profis benutzt. Adobe Photoshop ist erhältlich für Microsoft Windows und Apple OS. Oftmals werden auch abgespeckte Photoshopversionen mit einer Kamera zusammen verkauft. Für die meisten Fälle (die gewöhnlichen Urlaubsfotos) reichen diese Programme auch aus. Will man aber etwas mehr in Richtung Fotomontage gehen, so landet man früher oder später bei der Vollversion von Adobe Photoshop:


Proffurthi's Favorites im Internet

Da Proffurthi.de das Rad nicht ein zweites Mal erfinden möchte, werden hier Links zu den besten Internetseiten zum Thema Fotografie aufgelistet:

www.fotocommunity.de
www.pxlartist.de
www.digitalkamera.de


Lesestoff

Bücher zum Thema Fotografie gibt es massenhaft. Viele Bücher erläutern Nachbearbeitungstechniken, andere Bücher beschäftigen sich eher mit Tips und Tricks für bestimmte Arten fon Fotografie: Naturfotografie, Tierfotografie, Nachtfotografie, Sportfotografie, Aktfotografie, Studiufotografie, Portraitfotografie. Sehr hilfreich auf der Suche nach dem richtigen Buch für die jeweilige Anwendung ist die Stichwortsuche bei Amazon:




Amazon liefert in der Regel innerhalb 48 Stunden versandkostenfrei. Gezahlt werden kann am bequemsten mit Kreditkarte, oder auch per Überweisung.
























































































































































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